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News - WJ - Lippe

02.07.2014 - Von der Hochschule in die Praxis: Studierende präsentieren ihre Geschäftsideen

Wirtschaftsjunioren, Volksbank und Hochschule OWL loben erstmals gemeinsam den BWL-Award aus

Lehrveranstaltungen

gelten ab und an als sehr theoretisch. Ganz anders an der Hochschule OWL. Im

Studiengang Betriebswirtschaftslehre des Fachbereiches Produktion und

Wirtschaft wird großer Wert auf einen praktischen Bezug gelegt. Seit ein paar

Jahren kooperiert die Hochschule erfolgreich mit den Wirtschaftsjunioren Lippe

e.V. und der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold mit dem Ziel, die Studierenden

bestmöglich auf das Wirtschaftsleben vorzubereiten.



„Neu ist

die Kooperation natürlich nicht, aber sie wird von Jahr zu Jahr intensiviert“,

sagt Professor Dr. Elke Kottmann von der Hochschule OWL. In diesem Jahr konnten

sich die Studierenden um erstmals um den BWL-Award bewerben. „Es geht beim

BWL-Award darum, in einer Gruppenarbeit eine Geschäftsidee auszuarbeiten und

einen Businessplan zu erstellen. Neben einer überzeugenden Idee musste das

Konzept mit realen Kennzahlen und Fakten unterlegt werden“, erklärt Michael

Brune, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Lippe.  Die jeweiligen Betreuer der Studierenden ermittelten

zunächst aus den 14 teilnehmenden Gruppen die drei Finalteams, die anschließend

vor einer Wirtschaftsjury ihr Konzept präsentieren mussten. Dazu hatte Heinrich

Hansmeier, Leiter Firmenkunden der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold, in das

Haus der Immobilie in Detmold eingeladen. Drei Teams traten gegeneinander an

und präsentierten ihr Konzept der Fachjury, bestehend aus Heinrich Hansmeier

(Volksbank), Jürgen Südkamp (Wirtschaftsjunioren), Michael Brune

(Wirtschaftsjunioren), Dr. Anne Struthoff (Firma Westphal) und Martin Diepolder

(Gebr. Koch GmbH & Co. KG).



Die

Projektideen waren sehr unterschiedlich. Zunächst ging es um die Produktion und

den Vertrieb von Fitness-Riegeln über Studios und einen Online-Shop.

Anschließend wurde ein Gründungsvorhaben präsentiert, das als Zentrallieferant

für einen Handel mit lokalen Lebensmitteln und Spezialitäten fungieren sollte.

Zu guter Letzt stand die Gründung eines Fitnessstudios  mit einem Full-Service-Angebot an. „In 30 Minuten

sollte das Konzept umrissen werden, anschließend wurde es von der Jury 15

Minuten auf Herz, Nieren und natürlich Wirtschaftlichkeit geprüft“, schmunzelt

Kottmann. Wichtig war der Jury, dass die Teilnehmer die richtigen Instrumente

„aus dem Werkzeugkoffer“ holen und potenzielle Investoren überzeugen können.

















Dabei war

sich die Jury einig, die Qualität der Präsentationen war hoch und die

Ausarbeitungen fundiert. „
Ich

habe schon Manager erlebt, die weniger Ahnung von BWL hatten - die Hochschule

hat die Studenten gut vorbereitet! Gute Arbeit!“ resümierte Jurymitglied Dr.

Anne Struthoff den Tag. Die teilnehmenden Professoren freuen sich über die

Zusammenarbeit, so werden schon im Studium wichtige Vernetzungen zur Wirtschaft

geschaffen und das Studium durch die Praxisorientierung noch wertvoller.

Kontakt: Jörg Schwichternberg
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